Soziale Sicherheit.

Sie betrifft uns alle.
Sie prägt eine Gesellschaft wie kaum ein anderes Thema.

Wie verhalten sich Menschen, die sich sicher fühlen? Was verändert sich, wenn sie sich in ihrer Existenz bedroht fühlen? Wie gross ist die Bereitschaft, andere finanziell mitzutragen (Solidarität)?

Aus dieser Vogelperspektive behalte ich zusammenhängende Themen und ihre Schnittstellen im Blick und lasse sie in Schulung und Beratung einfliessen.

Soziale Sicherheit national…

In der Schweiz wird soziale Sicherheit in der Bundesverfassung definiert. Darauf basierend wurden bisher 13 Bundesgesetze erlassen. Sie regeln verschiedene Lebenssituationen wie Arbeitslosigkeit, Unfall, Krankheit, Alter, Invalidität und Tod.

Für Privatpersonen
ist soziale Sicherheit gleichbedeutend mit finanzieller Existenz, auch und insbesondere, wenn kein Erwerbseinkommen (mehr) fliesst. Auch der Staat ist daran interessiert, dass seine Bürger:innen finanziell unabhängig bleiben. Es ist wichtig für die Wirtschaft, dass die Menschen eine gute Kaufkraft haben. Deshalb begünstigt er Einzahlungen in die gebundene Vorsorge, womit sich die Steuerlast beeinflussen lässt.

Für Arbeitgebende
stellt soziale Sicherheit einerseits einen Kostenfaktor dar, andererseits eine Entlastung, wenn Leistungen aus dem Arbeitsrecht erbracht werden müssen. Die Sozialversicherungen sind in der Schweiz auf verschiedene Zweige verteilt, was sie flexibel und auch komplex macht. Sie fliessen direkt in die Lohnabrechnung, was Präzision verlangt und Verantwortung mit sich bringt.

Für Selbstständige
gelten besondere Vorschriften bei den Sozialversicherungen. Die grösste Herausforderung beginnt oft bereits bei der Frage, ob eine Tätigkeit tatsächlich als selbstständige qualifiziert.

Was ich Ihnen biete

…und international

Über die Landesgrenze hinaus hat die Schweiz mit 52 Staaten ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen. Dazu kommen multilaterale Abkommen wie mit der EU und der EFTA. Sie sind relevant, wenn wir in anderen Ländern arbeiten oder Personen aus dem Ausland in der Schweiz beschäftigen möchten.

Privatpersonen
die im Ausland arbeiten, sei es im Homeoffice, in der Ferienwohnung oder irgendwo auf der Welt, tun gut daran, vorher ihre Deckung im Ausland zu prüfen. Dabei gilt es zu unterscheiden, ob sie freiwillig im Ausland tätig sind oder ob ihr Arbeitgebender sie ins Ausland schickt.

Arbeitgebende
die ihre Mitarbeitenden im Ausland arbeiten lassen, tragen grundsätzlich die Verantwortung dafür, alle Regeln einzuhalten. Sie sind haftbar für allfällige Schäden, die aus fehlerhaften Setups resultieren. Dies unabhängig davon, ob sie die Mitarbeitenden ins Ausland schicken oder ob diese auf eigenen Wunsch dort arbeiten.

Risiken und Zusammenhänge erkennen
Die Kunst in der Beratung liegt darin, gemeinsam mit dem Unternehmen alle Verpflichtungen und damit zusammenhängenden Risiken aufzudecken (Arbeitsbewilligung/Visa, Arbeitsrecht, Steuerrecht, Personalverleih). Risiken können teils begrenzt oder verhindert werden - oder bewusst getragen. Eine entsprechende Strategie verschafft Klarheit und wahrt den Frieden unter den Mitarbeitenden. Prozesse helfen, Fälle im Alltag effizient zu bearbeiten.

Eine frühzeitige Klärung verschafft Handlungsspielraum.

Auf dieser Website teile ich Fachwissen, aktuelle Entwicklungen, persönliche Sichtweisen und Argumente zu Themen, mit denen ich täglich in Berührung komme. Blogbeiträge geben meine eigenen Einschätzungen wieder und sollen zur Information und zur fachlichen Diskussion beitragen.

In meiner Tätigkeit als Beraterin steht dagegen nicht meine persönliche Meinung, sondern die bestmögliche Lösung für die Kundinnen und Kunden im Mittelpunkt. Individuelle Beratungsleistungen erbringe ich ausschliesslich im Rahmen meiner Tätigkeit als Leiterin Sozialversicherungen und Vorsorge für BDO Schweiz.

Unabhängig davon können Sie mich hier als als Speakerin, Trainerin, Autorin buchen.